
Unsere Projektergebnisse im WDR5 Morgen Echo Interview mit Projektleiterin Dr. Kerstin Schäfer:

Unsere Projektergebnisse im WDR5 Morgen Echo Interview mit Projektleiterin Dr. Kerstin Schäfer:

Am 24. April 2025 richtete das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie (IWKG) eine Fachtagung zum Thema „Intelligenter Arbeitsmarkt? Auswirkungen der KI-Transformation auf Berufe, Branchen und Regionen“ aus. Im Rahmen der von Dr. Lennart Schott organisierten Veranstaltung kamen Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft im Königlichen Pferdestall der Leibniz Universität zusammen, um über die arbeitsmarkt- und regionalwirtschaftlichen Folgen der zunehmenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz zu diskutieren.
Ein zentrales Element der Veranstaltung war die erste öffentliche Präsentation des interaktiven KI-Atlas durch Matthias Kapa (IWKG), der es ermöglicht, regionale Entwicklungen der KI-Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt differenziert zu analysieren. Der Atlas stieß auf großes Interesse und bildete die Grundlage für intensive fachliche Diskussionen und den Austausch über künftige Gestaltungsansätze.
Das Institut bedankt sich herzlich bei den Projektpartner:innen PD Dr. Anne Otto (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), Dr. Gábor Kismihók (Technische Informationsbibliothek) und Matthias Ullrich (HI-REG) für ihre Mitwirkung und den wertvollen fachlichen Input.
Die Fachveranstaltung markierte einen wichtigen Meilenstein für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis im Rahmen des vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Projekts „Intelligenter Arbeitsmarkt?“, das unter der Leitung von Dr. Kerstin J. Schäfer am IWKG durchgeführt wird.

Am 25. September 2024 war unser Projektmitarbeiter Lennart Schott zu Gast beim Tag der Transformation in Hildesheim. Die Veranstaltung, unter anderem von der HI-REG unter der Leitung unseres Projektpartners Matthias Ullrich organisiert, stand ganz im Zeichen der aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes. Diskutiert wurden vor allem die Themen Fachkräftesicherung und der Einsatz neuartiger Technologien, darunter Automatisierung und Künstliche Intelligenz.
In einem spannenden Talkformat gaben VertreterInnen verschiedener regionaler Unternehmen einen Einblick in ihre Strategien, um diesen Veränderungen zu begegnen. Anschließend boten zwei Sessions interessante Impulse zu regionalen Unterstützungsmöglichkeiten und innovativen Technologieeinsätzen im Unternehmenskontext.
Diese Veranstaltung ermöglichte uns nicht nur, mit ExpertInnen und Unternehmen ins Gespräch zu kommen, sondern auch unser Verständnis für die Chancen und Herausforderungen der Arbeitsmarktransformation auf regionaler Ebene zu vertiefen.
Wir danken den OrganisatorInnen herzlich für diese Möglichkeit und freuen uns auf weitere Veranstaltungen im Rahmen des Transformationsnetzwerks neu/wagen!
Anfang August hatte Matthias Kapa im Zuge des InArbeits Projekts die Gelegenheit, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Saarbrücken zu besuchen. Diese Reise bot eine spannende Möglichkeit, nicht nur die Arbeit des IAB aus nächster Nähe kennenzulernen, sondern auch wichtige Daten für unsere Forschung auszuwerten.
Der Zugriff auf die umfangreichen und detaillierten Datenbestände des IAB sowie die enge Zusammenarbeit mit Dr. Anne Otto haben das Projekt maßgeblich bereichert. Der Aufenthalt am IAB bot eine hervorragende Plattform für den Forschungs- & Ideenaustausch und weitere Besuche sind bereits in Planung. Diese zukünftigen Aktivitäten werden zweifellos dazu beitragen, das InArbeit Projekt weiter voranzubringen und unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse zu vertiefen. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und die großartigen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben werden.

Am 13. August 2024 nahm unser Projektmitarbeiter Matthias Kapa am Tag der Künstlichen Intelligenz an der Leibniz Universität Hannover teil. Die Veranstaltung begann mit einer Keynote von Professor Holger H. Hoos, die zahlreiche Perspektiven und Zukunftsaussichten der KI-Forschung thematisierte.
Nach der Keynote wurden in insgesamt vier Runden verschiedene KI-Projekte vorgestellt. Jedes Projekt erhielt zunächst eine kurze Präsentationszeit auf der Bühne, gefolgt von einer detaillierten Posterpräsentation.
Matthias Kapa präsentierte das Projekt InArbeit, welches konzentriert sich auf die Nachfrage nach KI-Kompetenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die detaillierten Präsentationen und die Möglichkeit, in der Poster-Session ausführlicher Fragen zu beantworten, boten reichlich Gelegenheit für fruchtbare Diskussionen und Anregungen.
Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion, bei der Experten das Thema KI aus unterschiedlichen Perspektiven nochmals beleuchteten. Die Diskussion bot wertvolle Einblicke und regte zu weiterführenden Überlegungen an.
Die Teilnahme am Tag der Künstlichen Intelligenz war sehr bereichernd und hat den Austausch zwischen den verschiedenen Forschungsbereichen an unserer Universität gestärkt.

Am 30. Mai 2024 nahm unser Projektmitarbeiter Lennart Schott an der neu/wagen Frühjahrskonferenz 2024 mit dem Titel „Mobilität im Jahr 2030 – ein nachhaltiger Zukunftsmarkt“ teil.
Das Transformationsnetzwerk neu/wagen wird im Rahmen der Richtlinie „Transformationsstrategien für Regionen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Es zielt darauf ab, Chancen der Transformation in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie zu identifizieren und diese in ein „Zukunftsbild 2030+“ zu überführen, um Unternehmen auf ihrem Weg zu nachhaltiger und digitaler Mobilität zu unterstützen.
In unserem Forschungsprojekt untersuchen wir unter anderem, wie die Transformation der Automobilindustrie, insbesondere durch KI und automatisiertes Fahren, Regionen unterschiedlich beeinflusst und von diesen mitgestaltet wird. Die Teilnahme an diesem Event bot daher eine ideale Gelegenheit, um aktuelle Entwicklungen direkt von Akteuren aus Politik und Wirtschaft zu erfahren und unser Netzwerk in dieser Schlüsselbranche weiter auszubauen.
Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, betonte in seiner Rede die zentrale Rolle der Automobilindustrie für Niedersachsen und die Notwendigkeit, sich auf die bevorstehenden technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen vorzubereiten.
Die Konferenz war eine wertvolle Gelegenheit, um mit wichtigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den Dialog zu treten. Dieser Austausch ist zentral für unser Projekt, da er uns hilft, die regionale Dimension der KI-Transformation und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt besser zu verstehen und unsere Forschung praxisrelevant weiterzuentwickeln.